Die Seminare bei bewegungsfelder

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Ein Rückblick von Rainer:

Am 20.02.2016 stand ein Workshop bei unserem Vereinspartner bewegungsfelder an. Der Workshop bestand aus drei Teilen zu jeweils einer Stunde.

Der erste Teil hatte das Thema Faszien und wie man die „Verklebungen“ des faszialen Bindegewebes aus der Muskulatur massieren kann. Für den Heimgebrauch empfiehlt es sich, eine SMR-Rolle zu nehmen. Damit man diese auch richtig anwendet, hat uns Stefan von bewegungsfelder gezeigt, worauf zu achten ist und vor allem, wie schmerzvoll solche Verklebungen sein können.

Als Käufer einer SMR-Rolle kennt man eigentlich nur die Standardübungen, aber mit denen erreicht man oftmals nicht genau die Punkte, die es zu „massieren“ gilt. Unter der Anleitung von Stefan gingen wir unerschrocken ans Werk und mussten dann doch sehr schnell unsere körperlichen Grenzen kennen lernen. Man kann sich übrigens sogar mit einem herkömmlichen Golfball seine Fußsohlen massieren!

Im zweiten Teil ging es um das Training mit Gewichten, insbesondere mit Kettlebells. Ich persönlich war bis dahin ein Langhantelfetischist und der Meinung, „viel hilft viel“ (in Form von Gewichten). Aber ich habe mich eines Besseren belehren lassen und war positiv überrascht, was man mit diesen Gewichten alles machen kann. Die wichtigsten Übungen für den Radsportler sind die Kniebeuge und das Kreuzheben. Hier gilt es, die Übung sauber zu beherrschen, was man aber eigentlich bei allen Übungen voraussetzen sollte. Aber die saubere Ausführung stellte sich bei einigen schon als eher unlösbare Aufgabe heraus. Gerade die Kniebeuge, die so einfach aussieht, ist für einige schon nicht durchführbar. Zu unbeweglich. Stefan zeigte uns wie man es doch schaffen kann und worauf besonders zu achten ist.

Im dritten Teil hingen wir an den Schlingentrainern. Hier war ich persönlich sehr neugierig, da ich diese aus meinem Fitnessstudio kannte, mich aber bisher nicht daran traute. Mit diesen Schlingen kann man sehr vielseitig arbeiten und eigentlich alle Übungen um zusätzliche Komponenten erweitern. Man arbeitet hier mit seinem eigenen Körpergewicht und das ist für mich und bestimmt auch für einige andere, oft zu viel des Guten. Hier zeigte uns Stefan wieder, worauf zu achten ist. Den Übungsideen sind keine Grenzen gesetzt.
Im Großen und Ganzen war es wieder ein sehr gelungener Workshop, der sehr umfang- und abwechslungsreich war. Stefan erklärte uns darüber hinaus auch, woher die Trainingsgeräte stammen, erzählte über die Entstehung und woher sie zum Teil abgeleitet wurden. Das fand ich persönlich sehr interessant und aufschlussreich, da man ja oft denkt, vieles sei von der Industrie erfunden worden um Geld zu drucken.

Jeder Workshop wurde mit einer Kaffeepause unterbrochen, bei der man in lockerer Atmosphäre über das Erlebte diskutieren konnte. Stefan war sehr an unserer Meinung interessiert und wollte zu jeder Aktion ein ehrliches Feedback haben. Wir waren sehr angetan und hoffen mit Stefan und bewegungsfelder das eine oder andere noch mal vertiefen zu können!

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