Rund um Köln – Trainingsrennen mit „B“leiten, „B“ech und „B“annen

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Bericht von Nathalie Kutsch:

Unerwartet wurde ich dem Startblock B zugeteilt. Komisch, erste mal Kölle und dann gleich B? Da stellte sich die Frage, „B“allern oder „B“remsklotz. :D

Da es für mich ein Etappenziel auf den Weg in die Alpen war, wollten wir mal gucken, was so geht. Also volle Kraft voraus ne!

Am Start angekommen habe ich ULLE getroffen. Ich war so verwundert und aufgeregt, dass ich leider kein Foto habe. Leider war alles etwas chaotisch. Viel Zeit zum Warmfahren blieb leider nicht. Also stand ich mit einem unguten Gefühl im Startblock B. In der Nacht bin sogar mit Magenschmerzen aufgewacht, aber Michael war zum Glück immer an meiner Seite

Langsam durften wir zur Startlinie vorrollen und dann ging es mit fliegendem Start endlich los. Bis zur ersten Gefahrenstelle, so Rennguid Micha :D. Indem Tunnel haben wir uns erst einmal rechts einsotiert. Dannach wurde nur noch geballert. Michael vorne weg, ich hinterher und Hunderte andere auch :D

Nach ca. 20 KM kam der erste große und verdammt lange! Anstieg. Lieber erst mal rechts einsortieren. Aber da ging es nur schleppten voran. Ok?, dann eben wieder links :D. Konnte es kaum glauben das es so gut lief! War ich wirklich so gut? Naja lieber mal etwas Körner sparen, kommt ja noch´n bissel was ne? :) Ich habe sehr bewusst und laut ausgeatmet. Zur Verwirrung einiger Fahrer, die wohl dachten was kommt´n da für´n ne Dampflok :D

Ich muss sagen, es lief wirklich sehr gut. „Links, rechts, GoGoGo und warte mal“, so kommuizierten Micha und ich.

Kurz vor´m Sand noch schnell n´Gel rein und Auffi auf´n Berg. So war jeden Falls der Plan – leider habe ich mehr meine Lilli und mich eingesaut statt etwas zu mir zunehmen. Der Sand war überraschend kurz…. UND überraschend steil…zum GLÜCK!!! :D

Gel Zuführung Teil 2 dieses Mal hieß es aber Mission completed :D

Im Eiltempo ging es Richtung Bensberg. Vor dem Einstieg ließen wir uns etwas zurückfallen, damit wir genügend Platz auf der Kopfsteinpflasterpassage haben. Leider hat es nicht viel gebracht da uns ein Auto der Rennleitung ausbremste. Zu dem Moment stand ich völlig unter Stress. Mein Hinterrad rutschte auf den nassen Steinen leicht weg. Oben war mir dann wieder zum weinen zu Mute. ABER ich hatte den letzten Anstieg geschafft und es lief immer besser! :)

In einer Abfahrt bildete sich eine Gruppe mit etwa 20 Fahrern. Ich so: „geil so kannst weiter gehen!“ und Micha meinte noch: „super, da rollen wir mit“.
Aber leider sollte das Glück nicht von Dauer sein. Lief ja auch schon gut genug, bist jetzt. Krach – Peng – Puff und raus war die Luft. Ein Schlagloch, wahrscheinlich das einzige auf der ganzen Strecke, kostete uns die super Position, Gruppe und auch die Aussicht auf eine Top Platziereung – wie sich später noch rausstellen sollte. Ich habe mich so sehr darüber geärgert, dass ich überlegte die letzten 10 KM mit dem Platten ins Ziel zu fahren um die Gruppe nicht zu verlieren – aber das wollte ich meiner Lilli nicht an tun. Also hielten wir an – ich weinte, Micha fluchte – und 6 große Gruppen fuhren an uns vor. Naja, Shit Happens

Micha am rödeln, ich am heulen aber als wir alles wieder zusammengebaut hatte kam dann auch mal der Pannenservice. Perfektes Timing (y) x-D :)

Auf den letzten 10 KM habe ich sehr gelitten. Alle wollten hinter Micha fahren, obwohl das MEIN Hinterrad ist. Aber ich habe es lautstark verteidigt können.

Leider gab es kein schönes Zielfoto von uns. Aber wir freuten uns heil im Ziel zu sein und über Platz 83 GC und Platz 12 AK. Was mich doch sehr überrascht hat! Wenn ich so an meine ersten Trainingsrunden mit dem neuen Verein denke, wo ich noch an jedem Maulwurfshügel abgehangen wurde, macht es mich sehr glücklich das ich es so gut überstanden habe. Allerdings wehmütig, wenn ich überlege, was ich hätte erreichen können wenn ich pannenfrei durchgekommen wäre. Naja, abhacken und nach vorne schauen is jetzt das Motto! Hamburg kommt!..aber erstmal über die AAAALPEN O.o

Zusammenfassendes Fazit LÄUFT!

Danke Mama Kutsch, dass wir das Auto bekommen haben.

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