Sven verpasst Platzierung beim Steinfurter Abendrennen nur knapp

Unser schneller Mann, Sven Schmeling, ist unermüdlich. Woche für Woche steht er am Start sämtlicher Amateur-Rennen und präsentiert erfolgreich das Trikot der ERG. Beim Kriterium in Steinfurt reichte es, trotz sehr guter Leistung, ganz knapp nicht für eine Platzierung. Nach Sturzpech und Materialproblemen in den Rennen zuvor ziehen wir daher den Hut für diese unermüdliche Leistung. Weiter so Sven!

In Oberhausen wurde er, wie berichtet, in einen Massensturz verwickelt: „Habe da ’nen unschönen Abflug gemacht, Massensturz auf der Geraden nach der Abfahrt, denke bei 45-50 km/h“. Zum Glück ist nichts schlimmeres passiert. In der Woche darauf stand er schon wieder im Coesfeld am Start, wo er neben dem Rennen auch noch das Ausscheidungsfahren bestritt. Im Rennen traf ihn abermals das Pech, diesmal ereilten in Materialprobleme: „Das Problem war, dass mir am linken Schuh die Spitze von der Pedalplatte abgebrochen ist, also null Halt“. Wie man so ein C-Rennen, mit unzähligen Antritten und Tempoverschärfungen fahren soll, ist uns sicherlich allen klar. Auch hiervon ließ sich Sven nicht demotivieren und startete zuletzt in Steinfurt beim Abendrennen.

Am Start waren ca. 80-100 Fahrer. Der Kurs war in der historischen Altstadt, 1km, 60 Runden, 300-400m Kopfsteinpflaster, flach aber windanfällig. Das Rennen wurde als Kriterium ausgetragen: alle 10 Runden Wertung, ab Runde 20 vor Schluß alle 5 Runden. Dazwischen viele Prämienrunden. Entsprechend rasant war das Tempo! Sven ließ es sich trotzdem nicht nehmen, sich bei einer Dreiprämie einen Sprint zu liefern und strich die Prämie für Platz 3 ein. Nach einer kurzen Verschnaufpause im Feld legte Sven schon wieder los: „Bin dann unter den ersten 3 in die windanfällige Gegengerade reingefahren, da eh hohes Tempo war dreh ich mich um und wir haben mit 3 Mann ca. 20m Loch“. Taktisch klug begeisterte er seine beiden Mitstreiter und sie versuchten gemeinsam dem jagendem Feld zu entkommen. Da die letzte Runde doppelte Punktzahl für die Kriteriumswertung gibt, war eine Platzierung realistisch. Aus der 3er-Gruppe konnte ein Fahrer das Tempo jedoch nicht durchziehen, sodass Sven und sein letzter Mitstreiter auf sich alleine gestellt ganz knapp vorm Ziel noch gestellt wurden. Was ein Nervendrama: „Zieldurchfahrt letzte Runde hatte sie uns wieder. Schade. 1km hat gefehlt.“.

Vielen Dank wieder Mal für Deine Berichte und weiter so!

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