Rund um den Finanzplatz Eschborn/Frankfurt

Rene berichtet aus Frankfurt:
Am Dienstag (1.Mai) gingen 950 Starter auf die 72,5km Tour. Gemeinsam mit etwa 1200 Teilnehmern von der 42km Strecke, Tandem-Fahrer und Skaten ging es durch Eschborn und Frankfurt und Umgebung. Glücklicherweise bin ich im ersten Startblock eingeteilt worden, so dass die Strecke zunächst frei war.

Die Windböen, die in meinen Augen anfangs extrem hohe Geschwindigkeit und die aggressive Fahrweise mancher Teilnehmer machten das Rennen für mich ziemlich schwer. Nach jeder Ecke wurde die Geschwindigkeit wieder nach oben getrieben. Die Steigungen (450hm mit bis zu 5%) wurden im Schnitt mit über 37 km/h überwunden. Die Fahrweise einiger übermotivierter Möchtegernrennfahrer führte nach etwa 30km zum ersten Crash. Für mich glücklicherweise ereignete sich der Unfall seitlich vor mir. Es krachte gewaltig auf den Asphalt. Es waren mindestens 10 Fahrer betroffen. Einer von insgesamt 4 Crashs. In der zweiten Runde wurden etliche langsamere Rennradler und Skater überholt. Hier gab es immer wieder brenzlige Situationen, die lautstark kommentiert worden sind. Mir stellt sich da die Frage, welche Tabletten die sich wohl so einwerfen. Auch in diesem Rennen verflachte das Tempo, nach etwa 40km. Hier konnte ich mich ein wenig erholen. Ca. 10km vor dem Ziel war es mit der Ruhe vorbei. Ständig versuchten Fahrer sich abzusetzen und das Feld hetzte sofort hinterher. Entscheidend konnte sich niemand davonstehlen. Kein Wunder bei Geschwindigkeiten von bis zu 65 km/h auf gerader Strecke. Ausgelaugt und Puls seit langem am Anschlag kam ich nach 1:41:28Std mit 25 Sekunden Rückstand auf den Sieger als 52zigster (AK 22) von 950 Teilnehmern ins Ziel. Das erste Mal ein zweistelliges Ergebnis. Verdammt hart erarbeitet, aber so langsam kommt die Tempohärte.
[Rene Pätzold] 

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