Rennrad Touren im Herzen des Ruhrgebietes Teil 2

Fortführung der ERG Rubrik – Rennrad Touren im Herzen des Ruhrgebietes und Umland.

Auf ein Neues… Nachdem wir Euch im ersten Tourenvorschlag das Muttental vorgestellt haben, möchten wir Euch heute eine weitere Tour näher bringen, die landschaftlich sehr reizvoll ist und Euch mit zahlreichen Anstiegen auch einiges abverlangt.
„Tour zum Gipfelkreuz Hagen“

Länge: 122km

HM: 2.000 HM

GPS_Link

Strava Top Segmente:

Kupferdreher Str. Climb
Asker
Ennepetalstr. Long Climb
Rummenohl bis Gipfelkreuz Hagen
Ambrock > Waldbauer

Wie der Name schon erahnen lässt, geht es Richtung Gevelsberg/Hagen und führt im weiteren Verlauf an Breckerfeld vorbei. Wir starten an bewährter Stelle am Lukas in Essen-Kupferdreh.

Bei der Hinfahrt wählen wir wieder den uns wohlbekannten Kupferdreher Str. Climb. Details zu diesem Anstieg könnt ihr bei unserem ersten Tourenvorschlag nachlesen.

Im Anschluss gibt es zwei Möglichkeiten um zügig Richtung Gevelsberg zu gelangen. Flach und zügig das Wodantal hoch oder aber parallel durch das Felderbachtal/Oberstüterstr. In unserem Track haben wir natürlich die letztere Variante gewählt, wir wollen ja über 2.000 HM am Ende auf dem Tacho haben.

In rasanter Abfahrt fahren wir durch Hasslinghausen und flach weiter nach Silschede. In Silschede folgen wir im weiteren Verlauf der L527. An dieser vielbefahrenen Straße kommen wir leider nicht vorbei. Aber das relativ kurze Stück ist schnell gerollt und sobald wir die Brücke über die A1 überquert haben und links in die Brehmstr. einbiegen beginnt der landschaftlich schöne Teil. Zunächst schlängelt sich die Straße am Golfplatz Gut Berge vorbei. Warum ausgerechnet an dieser Stelle der Asphalt so schlecht ist, erschließt sich dem Verfasser nicht… In der weiteren Abfahrt durchqueren wir noch ein Wohngebiet und stehen nach rund 33 km endlich der ersten Herausforderung gegenüber. Der Asker Berg. 2,4km lang – 8% steil im Schnitt. Kaum zu glauben – der „Pass“ hat sogar einen eigenen Eintrag bei quaeldich.de – aktueller Vereinsrekord liegt übrigens bei 8:11 Minuten für den Anstieg.

Runter geht´s Richtung Voerde und nach kurzer Fahrt geht der Track scharf links ab Richtung Ennepetalsperre. Wir fahren durch das Grüntal und durch Peddenöde und schlängeln uns langsam bergauf zur Ennepetal Str. Der Asphalt ist Ende 2016 komplett erneuert worden, es rollt wie von selbst …, wundersamerweise ist an dieser Stelle kaum Verkehr, eine Strecke zum Genießen. Wer möchte kann unterwegs kurz rechts ausscheren und einmal über die Staumauer rollen.

Im weiteren Verlauf rollt es flach durch Altbreckerfeld und im Anschluss folgt die Abfahrt nach Rummenohl wo die nächste Herausforderung schon wartet.

Es gilt jetzt endlich den Anstieg zum Gipfelkreuz zu bewältigen. Aber keine Angst, der Anstieg ist mit 4% moderat und mit einer Länge von 5,4km auch überschaubar.

Und dieses erhabene Gefühl, wenn ihr mit letzter Kraft endlich dem Gipfelkreuz (438m über n.N.) gegenüber steht, ist unbeschreiblich. Fernsicht bis weit in die Alp…ähh, Ruhrgebiet ist euch sicher.

Nachdem ihr den obligatorischen Stopp nebst Foto vom Gipfelkreuz hinter euch gelassen habt, geht es nun in die Abfahrt Richtung Dahl.

Obacht – der Asphalt ist schlecht und durch die Schattenwechsel der Bäume ist die Abfahrt mit Vorsicht zu genießen. In Dahl angekommen rollt es zunächst flach entlang der B54 zum letzten Anstieg Richtung Waldbauer. 6,8 km lang – zwar nur im Schnitt 4%, jedoch im weiteren Verlauf bis Waldbauer mit einigen unschönen Rampen. Aber die Belohnung naht…

In Waldbauer angekommen, wird es Zeit die Trinkflaschen aufzufüllen. Hierzu bietet sich das Cafe Hoyer an. Allerfeinster Kuchen wird euch obendrein auch zuteil. Das Cafe findet ihr direkt rechter Hand an der Ecker Waldbauer Str. zur L528. Wir fahren weiter auf der Kettelbachstr. und genießen die wunderschöne Aussicht.

Die Abfahrt Waldbauer ist rasant und führt uns nach Hagen Haspe. Hier geht es auf altbekannten Wegen wieder Richtung Heimat. Wer noch eine Pause benötigt, der kann beim Golfclub (km92) einen Schlenker zum Gut Berge machen.

Viel spaß beim Nachfahren und freut euch auf die nächsten Strecken. Allzeit gute Fahrt und „Kette rechts“

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