MTB–Marathon Nordenau 2015

Nordenau2015 -2-1-akFlorian Vrecko nahm sich für Samstag, 8. August 2015 viel vor.
Nach zwei Wettkämpfen, die wegen widriger Wetterverhältnisse gestrichen wurden, wollte er beim MTB Marathon in Nordenau seine gute Form prüfen und unter Beweis stellen.
Nach einem Sturz in der Einführungsrunde beschloss er, das Rennen als Trainingsrennen zu Ende zu fahren.
Das Trainingsrennen endete auf dem Treppchen.
lest seinen Bericht.MTB–Marathon Nordenau 2015-Ein Trainingsrennen 90km 2300hm >> 3:36h

Meine Gute Form konnte ich leider bei Rad am Ring aufgrund der Rennabsage, nicht zeigen. Dies war schon das 2. Rennen der Saison im GCC welches mir liegen sollte und gestrichen wurde. Daher war ich dieses Wochenende sehr motiviert mich vorne zu platzieren, das Rennen Sonntag in Dresden sollte ich auch nicht fahren können.

Ich stand ganz vorne im ersten Startblock mit den Bekannten von GT-Yellow Wings und Focus Rapiro Racing, ein Vorteil der C-Lizenz: damit kein Idiot vor mir in der ersten Kurve stürzt….. Hmmmm. Diesmal war ich der Idiot, der vom Pedal rutschte und vor der ersten Kurve einen Stau verursachte… nach Prüfung des Materials und der Extremitäten, machte ich mich auf die Einführungsrunde… mitten im Feld, ganz gemütlich im Verfolger-Modus, die Spitze war ja eh weg… auf den ersten Kilometern konnte ich beruhigt feststellen, dass ich und das Rad keine ernsten Schäden genommen hatten, also sich der Start wenigstens noch zum Traineren lohnen sollte.

Es wurde ein Rennen wie der Ötztaler letzes Jahr: mit ähnlich guter Form das  Feld von hinten durchpflügen….

Dabei achtete ich auf ein Vermeiden von Tempospitzen und freute mich aber über die positiven Leistungsdaten, die die neu verbaute InPower-Kurbel des Sponsors Rotor meinen Beinen protokollierte: eindeutig gute Form.

Relativ früh traf ich Alexander Rebs von Rapiro Racing wieder, der offensichtlich noch durch seinen Rippenbruch gebremst wurde. Die Spitze  der Langstrecke schien außer Reichweite, wegen dem gemischten Feld mit Kurz- Mittel-& Langdistanz war es aber auch nicht zu eruieren, wo ich mich nach der ersten Runde befand..

Mein Selbstversorger-Plan mit Verpflegungs-Beuteln, die ich im Start-Zielbereich bereit gehängt hatte, ging problemlos auf, die vorausgesagten heißen Temperaturen blieben aber zum Glück aus. Die steinigen Abfahrten befuhr ich mit Respekt: keine Zeit für Reifenpannen.

Schon Anfang der 2. Runde fuhr ich auf jemanden auf, der eine kurze Nummer am Lenker trug: ein Indiz für die Langstrecke: ich fragte besser nicht nach, da sich meine Nummernplakette mit zu kurzem Kabelbinder auch überhaupt nicht lesen ließ, wünschte ich auch inkognito zu bleiben.

Nach ein paar km in Schlagdistanz entfernte ich mich dann von der vermeintlichen Konkurrenz nach vorne..

Lars Lindemann von GT-YellowWings traf ich am Ende der 2. Runde, er musst mit dem 2. Platten nach Hause schieben :(

Vom Sprecher im Zielbereich beim Einfahren in die letzte (3.) Runde erfuhr ich auch keine Position oder Abstand nach vorne, somit hielt ich weiter das Tempo hoch.

Es wurde ruhig auf der Strecke, bis ich dann langsamen Fahrern der mittleren Distanz auffuhr.

Nach bereits 3:36 (rund 22min schneller als 2013 mit Reifenpannen) kam ich im Ziel an und erfuhr mein überraschendes Ergebnis:

  1. Gesamt (1. Altersklasse) mit 6 Minuten Rückstand auf Mathias Frohn (Firebike Drössiger).
  2. Wurde Michael Bürke, 4. war Keke Dörnbach, den ich anfang der 2. Runde traf.

Insgesamt ein schönes Rennen mit glücklichem Ausgang: nur hab ich den Smalltalk unterwegs mit den Fahrern der Spitze auf Mittel und Langdistanz vermisst, unterwegs war es z.T. etwas einsam ;)
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Gruß Florian

 

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