Florian reißt aus… Bericht zur 2. Etappe des Riderman

Wie heißt es so schön? Tu’ Gutes und rede drüber. Darum höchsten Respekt für diese super Leistung und herzlichen Dank für Deine Mühen, uns durch Deine tollen Berichte daran teilhaben zu lassen. Hier kommt der Bericht von Florian zur 2. Etappe über 91,5 km und wohltuenden 1200hm…

 

Mit dem guten Ergebnis beim EZF wurde ich gezwungen über die Gesamtwertung nachzudenken.
Naja, erst mal am Plan festhalten; Heute die Etappe mit den meisten Hügeln, insgesamt 5 Bergabnahmen (korrekterweise  war es nur eine „Hügelwertung“).

Die schöne Strecke mit leider nur kurzen bissigen Anstiegen und einem langen flachen Berg hatte ich mir schon unter der Woche mit dem Rad näher angesehen..
Ich wünschte unbedingt eine Ausreißergruppe, die Entscheidung im Massensprint  wie im letzten Jahr  wollte ich meiden. Da ich ursprünglich nicht an die Gesamtwertung gedacht hatte, war der Plan bei der Bergwertung mitzumischen. Gestern hatte ich ja schon nicht mit Sandro Kühmel gerechnet, die kurzen Stiche heute lagen ihm auch…
An der ersten Wertung zum Fürstenberg bei Km 20 attackierte ich extrem hart und zu früh, dass ich leider keine Punkte einsacken konnte, aber immerhin schon mal die Längung des Feldes einleitete.
Bei der Schleife mit doppelter Überfahrt der  Mundelfinger Wand ( 15%) brannten mir immer noch die Beine von der ersten Attacke, daher gab ich hier so langsam den Plan mit den Bergpunkten auf.  Doch eine Ausreißergruppe mit c.a. 9 Fahrern bildete sich hier: Sandro Kühmel von Graakjaer, der weiterhin auf den letzten Metern fast immer  den Hügelsprint gewann, von Team Strassacker Frederik Nagel, Manuel Kirfel und Daniel Eisele, von Merkur-Druck  Christian Dengler, Büstner Dümo mit Julian Horstmann, der Amateur-Weltmeister Kristof Houben sowie Michael Hensel.

Von den Streckenmotorrädern wurden uns nicht zu glaubende 3min Vorsprung angezeigt. Kristof feuerte immer wieder zu höherem Tempo an. Das Tempo am langen Anstieg nach Mistelbrunn war moderat. Die Führungsarbeit verteilte sich ungleichmäßig.  Wechselnde Tempoverschärfungen und strategisches Gebummel gab es ab km 75. mit immer noch 2 Minuten Vorsprung.

Die entscheidende Attacke von Kristof kam unangemeldet an einem kleinen Anstieg vor der letzten Bergwertung und war bis ins Ziel mit einem Vorsprung für Ihn von 25sec überaus erfolgreich.
Ich steigerte das Tempo an der letzten Wertung Aasen, jedoch blieb unsere achter-Gruppe zusammen.
Vor der letzten Kurve zum Ziel fädelte sich Julian vor mir ein, und sein Hinterrad reservierte ich mir als Sandro den Sprint anzog…
Danke für diese Meter Hinterrad, ein Vorbei kommen gab es nicht.

3. Tagesgesamtrang  und 2. in der Altersklassenwertung — die harten Tempoverschärfungen an den Hügeln hatte sich gelohnt :)

Den Gesamtrang 3  hatte ich mit dem Vorsprung der  Ausreißergruppe von einer Minute auf das Hauptfeld gesichert :)

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