5 Junge Wilde im Sauerland :: Martin berichtet

Am Dienstag den 2. April sind 5 Junge Wilde und Rolf ins wunderschöne Sauerland gefahren. Ursprünglich wollten wir mit dem Rad ins Sauerland fahren, was leider nicht funktioniert hat :(
Kaum waren wir im Sauerland, sind wir direkt aufs Rad gestiegen und haben eine schöne Runde gedreht, vorbei am Möhnesee. Lockere *husthust* 75 Kilometer, gespickt mit ein paar Ortsschildern (ich verfluche die Jugendübersetzung) bei angenehmen 10°C und rund 900 Höhenmetern. Nach dem ersten Anstieg waren die Jungen Wilden nur noch unter sich und haben noch mehrere Hügel erklommen. Als Mittagessen gab es nur ein Brötchen und dementsprechend fehlte dann einigen Fahrern am Schlussanstieg, rauf zu unserem Ferienlager die Kraft um die letzten 70 Höhenmeter und teilweise 10% Steigung mit Bravour zu bestehen. Bei den Abfahrten hatte man das Gefühl man fährt nach dem Motto: „Wer bremst, verliert“ :D

Abends gab es eine warme Mahlzeit. Nach dem Essen nutzten wir die Möglichkeit in die Sporthalle zu gehen um uns dort zu dehnen und ein bisschen auszutoben. Nach dem duschen spielten wir noch Skip-Bo und bereiteten uns auf die nächste Tour vor.

Diese Etappe hatte es in sich. Kurz (68km), knackig(1100hm), hart (Durchschnittlich 4% Steigung mit teilweise 12%). Nach gut 10km hieß es dann am ersten Berg „freie Fahrt“. Alle Fahrer nutzten die Gelegenheit um als erster oben anzukommen und die wunderbare Aussicht zu genießen. Auf dem „Gipfel“ lag sogar noch Schnee. Schließlich stürzten wir uns alle in die Abfahrt, um mit 70km/h das nächste Ortsschild in Empfang zu nehmen. Auch hier wieder angenehme 10°C. Richtung Ende dieser Etappe zeigte dann das ISO-Getränk bei Robin seine Wirkung. Auf flacher Strecke fuhr uns Robin am See einfach davon :) Hier waren wir alle am Ende unserer Kräfte.

Nach dem Essen gingen wir dann noch eine Stunde im Ferienlager eigenem Schwimmbad toben und schauten uns noch einen Film an (WERNER-Eiskalt). Am Donnerstag dann die Königsetappe. 96km, fast 1600 Höhenmeterm,  eine durchschnittliche Steigung von 6% mit brutalen 13% Abschnitten. Zum Glück hatten wir ein Lunchpaket von einer der Küchenilfen zusammengestellt bekommen. Auf dem ersten Gipfel dieser Tour schossen wir auch noch ein paar Fotos. (Hier ist auch das Foto entstanden wo wir die ganze Straßenbreite nutzen konnten). Weiter ging es über ruhige Landstraßen, vorbei an einem „Flugplatz“ (Eine 700m lange Bahn) und windige Anstiege.

Am Abend packten wir unsere Sachen um am Freitag unser Haus wieder zu verlassen. Auch am letzten Tag ging es noch mal richtig zur Sache. Erst eine langweilige Fahrt um den See, aber dann ein Fotofinish am Ortsschild von Hachen. Jerome, Lars und mich trennten keine 10 Centimeter voneinander.

Ich würde sagen ihr habt was verpasst. So viele Ortsschilder auf einer Straße, knackige Anstiege wie diese und saure Oberschenkel gibt es nur im Sauerland.
[Martin Fabian Zwölfer]

2 Gedanken zu „5 Junge Wilde im Sauerland :: Martin berichtet

  1. Ich glaube ich habe vergessen zu erwähnen, dass wir mit dem Fahrrad in den Drive-in vom McDonalds in Sundern wollten. (Unglaublich das die da überhaupt einen McDonalds haben :D). Leider hat die Dame uns weggeschickt.

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